Willkommen zuhause

act!orissa gibt rund 50 Waisenkindern ein Zuhause – in Zusammenarbeit mit einem indischen Partner. Das Ziel des Vereins, seiner SpenderInnen und UnterstützerInnen: Das Waisenhaus soll mittelfristig stark genug werden, um sich selbst mit Hilfe des indischen Staates zu tragen. Das ist nun in Sichtweite, noch aber gibt es einiges zu tun!

Mädchen mit Blumen

Seit mehr als einem Jahrzehnt unterstützt act!orissa Waisenkinder in einem der ärmsten indischen Bundesstaaten, Odisha (ehemals Orissa). Es sind rund 50 Mädchen im Alter von sechs bis 18 Jahren – Halb- oder Vollwaisen -, die den Weg in die Obhut des Hauses gefunden haben. Viele von ihnen kommen aus besonders armen Familien, die ihre Kinder nicht ausreichend ernähren können, oder ihnen fehlen gleich beide Elternteile. Der in Deutschland eingetragene Trägerverein act!orissa e.V. finanziert das Waisenhaus in Zusammenarbeit mit dem indischen Kooperationspartner TROOP („Tribal and Rural Organization for Orphans and the Poorest of the Poor“).

Die Betreiber des Waisenhauses (v. li.) Chabila und Deepali Naik mit Erzieherin Menati
Die Betreiber des Waisenhauses (v. li.) Chabila und Deepali Naik mit Erzieherin Menati

2006 gründeten Studierende aus Berlin, Flensburg, Frankfurt, Münster und Köln den Verein. Der Kern des Teams ist noch immer dabei, mittlerweile sind etliche neue ehrenamtliche Helfer hinzugestoßen. Wie schon zu Beginn stehen die Unterstützung der Kinder sowie der Ausbau des Heimes und die Förderung der unmittelbaren ländlichen Umgebung im Zentrum allen Engagements. Zudem vermittelt act!orissa Workcamps, um jungen Menschen aus Europa die Möglichkeit zu geben, aktiv vor Ort mitzuhelfen. Heute steht das Waisenhaus im übertragenen wie wörtlichen Sinne auf einem festen Fundament, viele Mädchen haben mittlerweile eine vergleichsweise gute Schulbildung genießen können.

Dabei hat act!orissa die Waisenkinder durch bewegte Zeiten begleitet: Vor einigen Jahren half der Verein beim Umzug des Waisenhauses aus ländlicher Region nach Cuttack, Orissas zweitgrößter Stadt. Der Grund waren religiöse Spannungen auf dem Land, die die Situation vor Ort untragbar machten. In Cuttack wurde ein Haus gemietet – ein sicheres Provisorium, aber eben nur ein Provisorium. Mittlerweile haben die Waisenkinder ein neues Zuhause im ländlichen Mangarajpur gefunden: act!orissa und sein indischer Kooperationspartner haben ein Grundstück erworben und ein neues Haus gebaut – mit Garten, Spiel- und Lernmöglichkeiten. Durch die Unterstützung der act!orissa-SpenderInnen und –BeitragszahlerInnen wachsen die Mädchen endlich in sicherer Umgebung auf.

Das Areal des Waisenhauses

Das anfänglich studentische Projekt ist derart gut gediehen, dass nun das nächste Kapitel der Vereinsarbeit ansteht: Nach der Sicherung der Grundversorgung und dem Aufbau einer ausreichenden Infrastruktur soll sich das Waisenhaus in den nächsten Jahren selbst tragen und mittelfristig ohne die Unterstützung aus Deutschland auskommen. Ab einer bestimmten Grundausstattung übernimmt der indische Staat einen größeren Teil der Förderung. Deshalb investiert act!orissa derzeit verstärkt in die Infrastruktur des Heimes und hilft beim weiteren Ausbau. Für alle SpenderInnen und Interessierten ist das eine gute Gelegenheit, sich an einem besonders nachhaltigen Projekt zu beteiligen. Was Sie tun können, und wie Sie sich engagieren können, erfahren Sie hier auf der Website von act!orissa.

Weiterlesen...

Projekt HausbauDas Waisenhaus

Wir nutzen Cookies, um Onlinespenden zu ermöglichen.